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Das goldene Buch der Monachia

Ehé Neujahr

Schlaraffen hört!

Ritter Tonquell an der Ehé-Neujahrsippung a.U. 165

Noch zehren wir von jenem Gefühl der Leichtigkeit des Seins, von dem die meisten unter uns um die Jahreswende herum anfallartig befallen werden. Mit den folgenden Gedanken möchte ich einige mögliche Erklärungen liefern, wie es zu diesem Gefühl der Leichtigkeit des Seins kommt:

Kaum hat man einigermaßen erfolgreich sowohl die Hektik der so genannten „Staaden Zeit“ überstanden, als auch die Erschöpfung durch die besinnlich umrahmten Schenk-, Fress- und Besuchstage überwunden, steht schon die Zeit der Bilanzen an. Etwas angetrieben von den rauhnächtlichen Geistern kommt man dann nicht umhin, auch die eigene Bilanz des abgelaufenen Jahres zu ziehen. Und, siehe da, mit einiger Schönung kommt man dabei zu einem einigermaßen ausgeglichenen Ergebnis, sozusagen zu einer schwarzen Null unterm Strich! Ganz besonderen Spaß empfindet man dabei regelmäßig bei der Abschreibung – ganz ohne Restwert — der nicht erfüllten Vorsätze, die man Anfang des Jahres gefasst hatte, wobei sich das schlechte Gewissen ruckartig erleichtert. Und da man das Erreichen bzw. Nichterreichen der neugefassten Vorsätze noch nicht unter Beweis stellen musste, ist der eingangs erwähnte Schwebezustand ausreichend erklärt!

Wir Schlaraffen haben übrigens das große Glück, einen solchen Schwebezustand ebenso durch unser schlaraffisches Spiel zu erreichen, dessen Ziele es daher auch a.U.165 mit guten Vorsätzen zu erreichen gilt: Vor allem die schlaraffische Freundschaft mit offenem Herzen zu geben und zu empfangen, ist doch die Freundschaft eines de wenigen Dinge im Leben, was immer größer wird, je mehr man davon verschwendet! Dabei sollten wir stets den Humor walten lassen, dieses schönste Abfallprodukt der Intelligenz, und letztlich unseren Wahlspruch „In Arte Voluptas“ aktiv anzustreben. Wenn es uns gelingt, diese Ziele zu vertiefen, werden wir auf unserem schlaraffischen Wege mit neuem Schwung voranschreiten; dieses wünsche ich persönlich vor allem jenen Freunden, die fast schon verlernt haben, welche Zuflucht aus der Profanei unser Spiel bietet.

Zum Schluss wünsche ich euch für das Neue Jahr uhuhertzlich Gesundheit und Erfolg, dass ihr und eure Familien vom Einfluss OHOs verschont bleiben möget und dass euch weder profane Sorgen noch sonst irgendwelche Kinkerlitzchen von eurem Streben nach schlaraffischer Vollkommenheit abhalten sollen!

Lektiones zur Philosophie des Schlaraffischen (Teil 1)

Das Schlaraffentum und des Lektische

Schlaraffia bietet vielfältige Aufschlüsse zu den Kernfragen der Metaphysik, welche da etwa lauten: Warum etwas sei und nicht nichts sei, was des Wirklichen Wirklichkeit sei und wozu das Sein sei.
…weiterlesen.
Rt Schrägophil hat in der Sippung am 22. im Windmond a. U. 158 eine höchst bemerkenswert Fechsung gehalten, die der Nachwelt über das Goldene Buch der Monachia erhalten bleiben soll…

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